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FSV Pfordt 1971 e.V. - Hilfsaktion in Hartershausen gestartet - QR Code Friendly
   

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Hilfsaktion in Hartershausen gestartet

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Im Juni dieses Jahres verstarb in Hartershausen Susanne Sonnenberg im Alter von 35 Jahren. Neben ihrem Ehemann Richard hat sie auch ihren 13-jährigen Sohn Nico und die fast zehnjährige Tochter Michelle zurückgelassen.Dieser Abschied hat vieles in der Familie verändert. Er bedeutet neben der Trauer über die Ehefrau und Mutter auch einen finanziellen Einschnitt, der auch die Kinder betreffen wird.

So werden z.B. Klassenfahrten, Freizeiten und andere fördernde Maßnahmen nicht mehr uneingeschränkt möglich sein. Aber auch bei der nachmittäglichen Betreuung der Kinder ist es zu Veränderungen gekommen bzw. steht eine Lösung noch aus, da die Mutter nicht mehr da ist, um Mittagessen zu kochen, bei den Hausaufgaben zu helfen und die großen und kleinen Sorgen und Probleme der Kinder anzuhören und ernst zu nehmen. Der vom Jugendamt vorgeschlagene Kinderhort, als Ort für die tägliche Betreuung nach der Schule, wird von den Kindern aus verständlichen Gründen abgelehnt: Sie möchten nicht auch noch ihre sozialen Kontakte in Hartershausen verlieren.

Sie möchten weiterhin zur Jugendfeuerwehr, zum Fußball oder zum Flötenkurs gehen und möchten etwas mit ihren Freunden unternehmen. Deswegen wird vom Jugendamt nun eine häusliche Betreuung für drei Tage in der Woche, für jeweils etwa drei Stunden, angedacht, und eine Lösung scheint in Sicht. Dieses Ansinnen rief die Hartershäuser Institutionen und Vereine auf den Plan. So baten Ortsbeirat, Ev. Kirchengemeinde, Freiwillige Feuerwehr, Schützenverein und Burschenschaft in einem gemeinsamen Brief zunächst bei der Bevölkerung Hartershausens um Unterstützung für die Kinder der Familie Sonnenberg.

So soll durch Spenden die Teilnahme an Klassenfahrten oder anderen Freizeiten unterstützt und ermöglicht werden, hinzugekommen ist nun noch die Überlegung die Betreuung an zwei weiteren Tagen zu ermöglichen, so dass die Kinder an allen Arbeitstagen ihres Vaters betreut wären. In einem Pressegespräch erläuterten Ortsvorsteher Karl-Heinz Becker, Pfarrer Jürgen Seng, der Vorsitzende des Schützenvereins Uwe Sippel, sowie die stellvertretenden Vorsitzenden von Feuerwehr und Burschenschaft Albrecht Happel und Florian Schäfer ihre Idee.

„Und ein bisschen hoffen wir,“ so die Verantwortlichen, „dass durch unsere Aktion das „Wir-Gefühl“ im Schlitzerland noch einmal so gestärkt wird, wie vor zwei Jahren, als um „Hilfe für Bianca“ gebeten wurde, und dass unsere Aktion durch ebenso viele Schlitzerländerinnen und Schlitzerländer mitgetragen und unterstützt wird.“ „Denn“, so Pfarrer Seng weiter „bei der Betreuung der Kinder handelt es sich um keine einmalige Angelegenheit, sondern dies ist ein fortwährender Prozess, der sicherlich fünf bis sechs Jahre andauern wird und finanziert werden muss.“ Soll die Betreuung an zwei Tagen durch Spenden gedeckt werden, so sind jährlich etwa 3.500 Euro aufzubringen. Vielleicht gibt es ja den Einen oder die Andere, die in der Lage sind die Aktion durch eine Spende zu unterstützen.

Vielleicht finden sich auch wieder Vereine, die vom Erlös einer Veranstaltung einen Teil für den guten Zweck spenden können. In Hartershausen wird auf jeden Fall schon eifrig geplant.


Das Spendenkonto, das von Herrn Pfarrer Seng verwaltet wird, lautet: Ev. Kirchengemeinde Hartershausen, Sparkasse Oberhessen, BLZ: 518 500 79, Nr.: 27098517, Verwendungszweck: Hilfe Sonnenberg.

Quelle: Schlitzer Bote

Diese Aktion ist schwierig umzusetzen, da sie auf mehrere Jahre angelegt sein wird. Hier wird ein langer Atem von Nöten sein. Da beide Kinder beim FSV Fussball spielen (Nico, Michelle), bitten wir an dieser Stelle um Unterstützung für diese Aktion. Bitte verbreitet diese Information auch weiter, am einfachsten geht das über die vorhandenen E-Mail- und Facebook-Buttons.

   
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