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FSV Pfordt 1971 e.V. - 1001 Gedanken zur Kulinarischen Wanderung - QR Code Friendly
   

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1001 Gedanken zur Kulinarischen Wanderung

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Wir schreiben den 17. Juni 2019 - Sportlerheim Pfordt. Volker Vorstandsfuzi eröffnet die Sitzung. Zur Debatte steht das „traditionelle“ Oktoberfest am Tag der Deutschen Einheit. Doch Einigkeit liegt im Raum leider nicht vor:

Wir sind dieses Jahr nicht genug, die bei der Organisation helfen; zu viele sind im Urlaub. - Aber wir machen das Fest jetzt schon so viele Jahre, es muss auch in diesem Jahr stattfinden. - Es ist immer so eine schöne Feier gewesen und wir freuen uns alle schon, das Dirndl und die Lederhosen wieder aus dem Schrank zu holen.

Volker Vorstandsfuzi beendet die Sitzung des FSV Pfordt mit gemischten Gefühlen. Der 3. Oktober wird aufgrund mangelnden Personals leider in diesem Jahr nicht durchsetzbar sein. Aber das Oktoberfest wird für das nächste Jahr wieder fest eingeplant! Zum Glück gibt es einen einheitlichen Gedanken: Wir organisieren an einem anderen Datum eine neue Veranstaltung. Hannelore Hauptverantwortliche trommelt einen Ausschuss zusammen, um Ideen zu sammeln:

Lasst uns doch mal rausgehen, was draußen in der Natur veranstalten. - Wie wäre es denn mal mit etwas Bewegung? - Aber ab und zu eine Pause ist auch wichtig für Herz und Seele. - Das lässt sich doch super kombinieren: Wir wandern durch das wunderschöne Fuldatal und verwöhnen die Leute an den malerischsten Orten mit kulinarischen Leckereien und kühlen Getränken.

Sooooo“, denkt sich Hannelore Hauptverantwortliche, „das haben wir doch gut hinbekommen. Ich glaube, das kann was werden.“ Kurt Kurzfristig flattern die Nerven, weil nicht mehr viel Zeit zur Planung bleibt. Aber die Gedanken sprudeln nur so aus den kreativen Köpfen:

Wir müssen Werbung machen: Flyer, Briefe an die Vereine, Schlitzer Bote, Facebook, Twitter, .... - Was soll aber beworben werden? Wir haben doch selbst noch keinen genauen Plan. - Okay, dann los! Keine Zeit verschwenden! - Wichtigste Frage zuerst: Was soll es zu Essen und zu Trinken geben? - Bier muss sein! - Apfelwein trinkt jeder gern. - Aber Weinwanderungen sind in letzter Zeit auch sehr beliebt. - Na dann! 3 Stände, 3 Mottos: Bayrisch, Hessisch, Fränkisch. - Bionade, Apfelsaft und Wasser für die Antialkoholiker. - Bayrische Burger, Strackebrote und Flammkuchen. - Obadzda, Spundekäs und Käsewürfel, damit auch die Vegetarier was schnabbulieren können und dazu die „Dicke Berta“.

Miriam Misstrauisch sitzt währenddessen auf ihrer Couch und überlegt, ob sie mitlaufen soll:

Das klingt eigentlich super, warum nicht? - Aber wie immer muss doch an einem Samstag geschafft werden. - Rasenmähen, Auto waschen, Unkraut zupfen, putzen, Straße kehren. - Aber neuen Veranstaltungen im Schlitzerland sollte man schon mal eine Chance geben. - Mal schauen, was die anderen machen. - Allerdings weiß ich ja jetzt noch gar nicht, wie das Wetter wird. Wenn es regnet, habe ich keine Lust und dann habe ich mich angemeldet.

Und so steht Miriam Misstrauisch am 21. September auf, sieht die Morgensonne in ihr Schlafzimmer blitzen und ärgert sich, dass sie sich nicht angemeldet hat. Auch wenn das kein Problem ist und sie natürlich spontan noch hätte mitlaufen können, ist es ihr jetzt zu kurzfristig. Im Gegensatz dazu startet Basti Bayrisch mit bester Laune in den Tag und macht sich gegen 13.45 Uhr auf den Weg nach Pfordt. Er zahlt 5 Euro für die Snacks unterwegs und kauft sich einen Getränkepass im Wert von 10 Euro. Mit seinen Freunden macht er sich auf die 10km lange Strecke.

Wow, das geht ja direkt mal steil bergauf hier, aber dann hat man das Schlimmste gleich hinter sich. - Sag mal, gibts auch einen Shuttleservice bis zur ersten Station? - Weit kann es doch nicht mehr sein. - Ach, schau mal, da sieht man schon die blau-weißen Tischdecken schimmern. - Endlich haben wir den Berg erklommen. Aber für diese Aussicht, hat sich der Anstieg doch mehr als gelohnt! - Mmmmh ... ich liebe Leberkäse. - Jetzt gibt es erstmal ein Bayreuther zur Belohnung.

Während Basti bei einem kühlen Bier noch den fantastischen Blick über das Fuldatal genießt, macht sich Helga Hessisch schon auf den Weg zur nächsten Station.

Die „Alte Mauer“? Wo und was soll das sein? - Laut Lageplan müsste sie irgendwo in der Nähe von Hartershausen liegen. - Wie schön, bei dem herrlichen Wetter mit meinen Mädels ein bisschen Wandern zu gehen. - Mal schauen, was es an der zweiten Station zu essen gibt. - Wenn Stracke nicht hessisch ist, was dann? - Und diesen Naturtrüben Apfelwein kann man gut trinken. - Das also ist die „Alte Mauer“. Jetzt wohne ich schon so lange im Schlitzerland und kannte diese Ruine einer Wasserburg noch nicht.

Franz Fränkisch hat abgekürzt und ist vom ersten direkt zum dritten Stand gelaufen.

Man muss es ja beim ersten Mal nicht übertreiben. - Den Alt-Arm der Fulda wiederzubeleben war wirklich eine gute Sache. Es ist wunderschön hier. - Flammkuchen und Wein in der Abendsonne: Das sollte man öfter machen. - Puh, sich jetzt noch einmal aufzuraffen, um zurück zum Sportlerheim zu laufen, wird Überwindung kosten. Aber den Zielschnaps und eine warme Kartoffel- oder Krautwurst lasse ich mir nicht entgehen.

Volker Vorstandsfuzi, Hannelore Hauptverantwortliche, Kurt Kurzfristig, Basti Bayrisch, Helga Hessisch und Franz Fränkisch sind sich mit allen anderen einig: So einen schönen Tag gab es schon lange nicht mehr! Diese Veranstaltung soll nächstes Jahr wieder stattfinden. Und vielleicht wird dann auch Miriam Misstrauisch mit ihren Freunden und Freundinnen dabei sein. Und für das nächste Oktoberfest können sich dann dort alle verabreden.

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