Im Finale des Kreis-Vogelsberg-Pokals der 3. Kreisklasse traf der FSV Pfordt II in Büßfeld auf den VfL Lauterbach IV. Die Partie war über weite Strecken ausgeglichen, was auch die Ballstatistik von 190:204 verdeutlicht. Obwohl sich der FSV am Ende mit 2:4 geschlagen geben musste, präsentierte sich die Mannschaft auf Augenhöhe und bestätigte die starken Leistungen der bisherigen Pokalrunde.
Der Auftakt verlief aus Pfordter Sicht schwierig: Herbert Schmier unterlag Clemens Thamm in drei Sätzen. Auch Friedel Lachmann musste sich in seinem ersten Einzel nach vier Durchgängen knapp Peter Hofacker geschlagen geben.
Für den ersten Punkt sorgte Stefan Rohr, der sein Match gegen Marian Mattner konzentriert mit 3:1 gewann und damit den Anschluss herstellte.
Im Doppel mussten Lachmann/Rohr erneut gegen Hofacker/Thamm antreten. Nach einem ausgeglichenen Beginn setzte sich das Lauterbacher Duo mit 3:1 durch und verschaffte dem VfL eine 3:1-Führung.
Anschließend zeigte Herbert Schmier eine starke Leistung und verkürzte mit einem klaren 3:0-Erfolg gegen Peter Hofacker auf 2:3.
Im darauffolgenden Einzel stand Stefan Rohr Clemens Thamm gegenüber. Nach einem deutlichen ersten Satzverlust steigerte sich Rohr deutlich und lieferte sich insbesondere im zweiten Durchgang einen engen Schlagabtausch, den er nur knapp mit 14:16 abgeben musste. Trotz eines gewonnenen dritten Satzes setzte sich Thamm schließlich mit 3:1 durch und brachte für den VfL Lauterbach IV den entscheidenden Sieg.
Trotz der 2:4-Niederlage zeigte der FSV Pfordt II im Pokalfinale eine engagierte und konkurrenzfähige Vorstellung. Die knappe Ballverteilung unterstreicht, dass das Duell über weite Strecken offen war. Auch wenn es nicht zum Titelgewinn reichte, kann die Mannschaft auf eine erfolgreiche Pokalsaison zurückblicken.
Für den FSV standen an der Platte: Herbert Schmier, Friedel Lachmann, Stefan Rohr


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